Auf unserer einwöchigen Reise durch die Toskana Ende Oktober 2019 buchten wir für drei Nächte ein Hotel in Artimino nahe Florenz, um einmal wieder richtig entspannen zu können. Wir wollten einfach in den Süden, Wandern, Mountainbiken, ein bisschen Geschichte und dabei gutes Essen genießen. Wie sich bald zeigte, war das vier Sterne Hotel Paggeria Medicea als Teil des Anwesens Tenuta di Artimino dafür genau die richtige Wahl.

Die „Tenuta di Artimino“

Die Tenuta di Artimino ist ein Anwesen rund um das kleine befestigte Dorf Artimino*, das auf einem Hügel (260m Meereshöhe) westlich von Florenz liegt. Die Tenuta umfasst die Medici Villa La Ferdinanda, das Hotel Paggeria Medicea, das Restaurant Biagio Pignatta, große Teile des Dorfes Artimino mit 59 Apartments, dem Spa Erato und die Artmino Farm mit über 700ha Land.

Blick auf das Dorf Artimino vom Hügel gegenüber
Das Dorf Artimino befinet sich auf der dem Hotel und der Medici Villa gegenüberliegenden Hügel

Die Medici Villa, Hotel und Restaurant befinden sich auf der dem Dorf gegenüberliegenden Hügelkuppe mit atemberaubender Aussicht. Verbunden sind die beiden Hügel durch eine Straße, es sind 10 Minuten zu Fuß. Zum Übernachten lassen sich sowohl die Zimmer des Hotels, Apartments im Dorf oder auch eine abgelegene Villa mitten im Weinberg mieten.

Überblick zu unserer Reise nach Artimino
Zeitraum: Oktober 2019 (3 Nächte)
Todo’s: Entspannen, Essen, Wein, Spa, Sightseeing
Unterkunft: Hotel Paggeria Medicea*
Kosten: 283€ (2 Personen mit Frühstück)

Die Medici Villa „La Ferdinanda“ bei Artimino

Der größte Touristenmagnet bei Artimino ist eindeutig die Medici Villa „La Ferdinanda*“. Sie ist eigentlich nur ein großes Haus mit zahlreichen Schornsteinen, weswegen sie auch die „Villa Centocamini“ (Villa der 100 Schornsteine) genannt wird. Im 16. Jahrhundert von den Medici als Jagdvilla errichtet, wird sie heutzutage scheinbar gerne für Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten genutzt. Als Hotelgast lässt sich der weitläufige Garten und das Haus auch aus der Nähe besichtigen. Leider wird dies den Gästen bei der Ankunft nicht mitgeteilt, erst auf Nachfrage bekamen wir ein „selbstverständlich ist das erlaubt“ zu hören.

Medici Villa La Ferdinandi bei Artimino in der Toscana
Die Medici Villa „La Ferdinanda“ bei Artimino

Unser Hotel: Paggeria Medicea

Das Hotel Paggeria Medicea selbst beschränkt sich mit seinen ca. 50 Zimmern auf das ehemalige Gesindehaus nahe der Medici Villa. Die Zimmer sind relativ groß, haben aber je nach Zimmer jeweils nur ein kleines Fenster. Die Einrichtung ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen, aber die antiken Möbel strahlen einen nicht zu unterschätzenden Charme aus.

Gebäude des Hotels Paggeria Medicea bei Artimino
Das Hotel Paggeria Medicea* in Artimino. Links im Bild das historische Gesindehaus, hier befinden sich die ca. 50 Hotelzimmer

Es ist alles supersauber, man übernachtet in bequemen Betten, die Zimmer sind aber auch sehr hellhörig. Es lässt sich das gesprochene Wort aus dem Nachbarzimmer verstehen und uns stört natürlich die Spalte in der Mitte unseres Doppelbettes. Die Lage des Hotels ist aber atemberaubend. Zwei Minuten vom Hotelzimmer liegt der Pool in exzellenter Aussichtslage und umschlossen von einem weitläufigen und gepflegten Areal in dem es sich exzellent entspannen lässt. Nach Norden sieht man ins Tal Richtung Prato und nach Süden breitet sich die typische toskanische Hügellandschaft aus. Weinfelder… Oliven… Zypressen… Im Hotel lässt sich der hauseigene Wein und das Olivenöl erwerben, beides sehr zu empfehlen!

Essen im hoteleigenen Restaurant „Biagio Pignatta“

Wir haben Halbpension gebucht und bekommen daher im Hotel Frühstücksbuffet und Abendessen a la carte. Als wir an einem Sonntagabend Ende Oktober ankommen, sind wir zunächst überrascht wie viele Tagestouristen tatsächlich das Anwesen besuchen. Vor allem im kleinen Örtchen sind viele Besucher aus der Gegend, die vor dem beeindruckenden Ausblick für Selfies posieren oder in den drei Restaurants des Ortes ihren Aperitif trinken. Das kommt uns gelegen und wir mischen uns gleich unter sie, es sind ja noch ein paar Stunden bis zu unserem Abendessen im hoteleigenen Restaurant Biagio Pignatta*. Wir müssen uns erst an italienische Essenszeiten gewöhnen, das Lokal öffnet erst um 19:30 Uhr. Zum Abendessen dürfen wir drei Gänge aus der Karte auswählen. Alle Speisen können getrost mit dem Prädikat ‚einzigartig‘ versehen werden!

Scheinbar ist Halbpension in diesem Hotel eher ungewöhnlich, nach aktiver Nachfrage an der Rezeption hieß es noch, wir würden ein vorgegebenes Menü bekommen. Im Restaurant wird uns aber gesagt wir können einfach drei Gänge aus der Karte wählen. Das kommt uns natürlich sehr gelegen. Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen zeugt von hoher Qualität, neben Rührei und den obligatorischen Brioches gibt es auch sechs Sorten Kuchen. Alles schmeckt auch hier ausgezeichnet!

Tag 1: Mountainbiken in Artimino

Am nächsten Morgen wollen wir sogleich die Gegend rund um das Dörfchen Artimino erkunden. Beim Hotel kann man sich einige Mountainbikes ausleihen, was für Hotelgäste sogar gratis ist. Es handelt sich zwar nicht um high-end Geräte, aber für die toskanischen Hügel reichen sie allemal aus– so dachten wir uns jedenfalls. Die Fahrräder sind alle relativ gut in Schuss und unserem Radlausflug steht nun nichts mehr im Wege – sofern man weiss wie eine italienische Radelpumpe funktioniert.

Überblick zur Radtour
Ziele: Artimino -> Montelupo Fiorentino -> Artimino
Entfernung: 19,9 km (hin und zurück)
Höhenmeter: 710m (hin und zurück)
Fahrzeit: 2,0 / 3,5 Std. (schnell / langsam)

Mit dem Rad von Artimino nach Montelupo Fiorentino

Es gibt kaum ausgeschilderte Wege rund um Artimino, weshalb wir uns an den Pfaden auf der Open-Street-Map Karte auf unserem Handy orientieren müssen. Unsere Tour startet also am Hotel und wir fahren zunächst die Straße hinab an Artimino und der alten Kirche vorbei bis wir auf die N-S Verbindungsstraße SP44 treffen. Wir folgen dieser nach rechts weiter hinab bis zur Abzweigung nach San Martin de Campo. Wir sind froh von dieser eher befahrenen Straße wegzukommen und radeln nun den immer steiler werdenden Anstieg hinauf in das Dörfchen – es sind fünf Häuser und wieder eine alte Kirche. Hier machen wir schon eine kurze Pause, da es Katzen, Hühner und Hasen zu sehen gibt.

Rote Mountainbikes zum ausleihen im Hotel Paggeria Medicea in Artimino
Im Hotel gibt es Mountainbikes zum ausleihen – umsonst!

Kurz nach San Martin de Campo beginnt ein Wanderweg durch den Wald, der zunächst ein breiter Schotterweg ist, aber bald zu einem felsigen Anstieg wird. Da es auch noch recht steil bergauf geht, schaffen wir es nicht die 100 Höhenmeter durchgehend zu fahren und müssen manchmal die Räder schieben. Auch wenn wir zwischendurch daran zweifeln, es hat sich gelohnt! Wir erreichen den „Gipfel“ an einer Weggabelung mitten im Wald, von hier aus sollte es nur noch bergab gehen nach Montelupo Fiorentino.

Weg durch die Weinberge in der Toskana bei Artimino
Auf dem Weg von Artimino nach Montelupo di Fiorentino im Arno Tal

Die Abfahrt macht dann auch richtig Spaß. Da wir die Gegend nicht kennen, sind wir sehr vorsichtig und fahren langsam. Der Boden ist sandig, teilweise mit Kies, die Wege sind aber sehr breit und andere Mountainbikespuren im Waldboden ermutigen uns. Wir folgen dem Weg beinahe höhenlinienparalell und biegen dann langsam nach Süden ab, bis wir aus dem Wald heraus sind. Hier endet leider schon der Trail und es beginnt wieder eine geteerte Straße. In offenem Gelände fahren wir vorbei an ein paar alleinstehenden Häusern, passieren Olivenhaine und Hügel voll mit Wein, hinter jeder Ecke gibt es wieder etwas zu sehen. Wir nehmen eine Abzweigung in östlicher Richtung und folgen den Wegen hinab nach Montelupo Fiorentino.

Zum Mittagessen in Montelupo Fiorentino

Zunächst erreichen wir den westlichen Teil von Montelupo Fiorentino und müssen unsere Fahrräder plötzlich durch enge Gassen Treppenstufen hinab schieben, in denen die Einheimischen ihre Wäsche trocknen. Man hat den Eindruck als würde man durch das Hinterzimmer marschieren und wir werden von einem großen aber lieb drein schauenden Hund beobachtet. Von hier aus lässt sich aber die am jenseitigen Ufer des Arno liegende Stadt gut überblicken. Am Fluss angekommen, gehen wir über die Brücke und unter der Eisenbahn hindurch (es gibt einen Fußgängertunnel) bis wir den Bahnhof erreichen. Hier sperren wir unsere Fahrräder ab und machen uns zu Fuß weiter auf Erkundungstour.

Hungrig machen wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Wo könnte man da fündig werden? Logisch, auf in die Innenstadt. Dort angekommen werden wir aber sehr enttäuscht. Es gibt schmucke Häuschen und viele Geschäfte, bis auf eine Pasticceria haben sie aber leider alle geschlossen. Siesta! Klar… wer braucht schon was zu Essen zwischen 13 und 16 Uhr. Hätten wir uns ja wieder denken können. Also ab zum Conad, einer italienischen Supermarktkette, hier kaufen wir unsere Brötchen mit Mortadella. Nach kurzer Pause im angrenzenden Park machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Rückfahrt nach Artimino

Für die Rückfahrt nach Artimino entscheiden wir uns zunächst den Schleifen des Arnos zu folgen, dann bei Camaioni mit mulmigem Gefühl im Bauch und Mut in den Beinen die einspurige Brücke zu benutzen und schließlich den Anstieg nach Artimino zu bewältigen. Entlang des Arnos gibt es einen super Fahrradweg, ein breiter Schotterweg auf dem wir kaum Leuten begegnen. Wir fahren schnell am Ufer entlang und es bieten sich immer wieder schöne Aussichten auf den Fluss. Bis auf einen kurzen Stopp verursacht durch eine elefantengroße Fliege in Marina’s rechtem Auge gibt es keine weiteren Vorkommnisse. Nach der Brücke wird es aber anstrengend, da hier die Steigung beginnt.

Wir biegen gleich nach der Brücke rechts ab um nicht auf der viel befahrenen SP44 den Berg hinaufkriechen zu müssen. Vorbei am Weinkeller der Tenuta di Artimino geht die Strecke zunächst weiter, relativ eben, am Fluss entlang. Bald aber müssen wir nach links in den Wald abbiegen und uns den Berg hinauf quälen. Durch Wald, Wein und Olivenhaine geht es immer weiter hinauf; zugegeben – wir schieben unsere Fahrräder große Teile des Weges. Wir passieren einen See, das Abendlicht und die schöne Herbstlandschaft laden immer wieder zum Fotografieren ein. Doch wir müssen uns beeilen, dank Zeitumstellung wird es ja schon um 17 Uhr dunkel. Kurz vor der Dämmerung haben wir es dann aber auch geschafft, das Abenteuer Mountainbiken ist erfolgreich absolviert und wir erfreuen uns am Sonnenuntergang, der das Dorf in wunderschönes Licht taucht.

Tag 2: Vinci, Etruskergräber und Spa

Am zweiten Tag in Artimino machen wir gleich nach dem Frühstück einen Ausflug nach Vinci, in den Heimatort von Leonardo da Vinci. Hätte man sich ja denken können, dass „da Vinci“ einfach nur „aus Vinci“ heißt. Also schauen wir uns doch mal die Stadt des Leonardo an. Der Ort ist zwar nur 8km von unserem Artimino entfernt, aber die Fahrt dorthin dauert laut Google Maps 40 Minuten. Es gibt zwei Möglichkeiten, wir nehmen die nördliche Route, da sie die besseren Ausblicke ins Tal hinab nach Prato verspricht. Von Artimino geht es daher zunächst nach Norden, dann aber bald wieder auf kurviger Straße hinein in die Gebirgskette. Eine super Fahrt, kurvig, aber immer wieder durch kleine Orte und spannende Ausblicke unterbrochen.

Ausflug nach Vinci

In Vinci angekommen stellen wir das Auto ab und machen uns sogleich zu Fuß auf Erkundungstour. Ein typischer kleiner toskanischer Ort mit einer Piazza im Zentrum, alten Häusern und dem Museum von Leonardo samt Kirche oben auf einem Hügel. Im Sommer scheinen hier recht viele Touristen zu sein, wie die zahlreichen kleinen Geschäfte auf dem Weg den Hügel hinauf erkennen lassen, jetzt zur Nebensaison, ist zum Glück kaum etwas los. Auf dem Hügel kann man gut herumbummeln, die schmalen Gassen erkunden und sich das Leben in einer mittelalterlichen Stadt vorstellen.

Kugel im Dorf Vinci
Leonardo da Vinci ist – man hätte es sich denken können – im Ort Vinci überall präsent

Kaum zu glauben, dass das Universalgenie Leonardo da Vinci in dieser einfachen Stadt aufgewachsen ist. Natürlich ist das Museum Leonardiano eine der Hauptattraktionen, in diesem lassen sich die verschiedenen Erfindungen Leonardos bewundern. Wir lassen das Museum heute aber aus und schauen uns weiter in der Stadt um. Unten am viereckigen Platz entdecken wir ein authentisches Geschäft, einen schrägen Gemischtwarenladen, wie man ihn nur in Italien findet, in dem wir uns „Panini con la Mortadella“ (Semmeln mit Mortadella) machen lassen, unser bevorzugter Imbiss für zwischendurch. Sehr lecker! Nach ca. einer Stunde haben wir genug und machen uns auf den Rückweg, diesmal über die südlichere Route, über Empoli und Montelupo Fiorentino. Es regnet!

Wanderung zu den Etruskergräbern

Nachmittags geht es zu den Etruskergräbern nahe des Hotels in Artimino. Es handelt sich hierbei um eine ca. 1-stündige Wanderung, die kaum anstrengend ist und über einfache Schotterwege und Pfade zu den Ausgrabungen im Wald führt. Da es wieder leicht zu regnen beginnt, ist der Weg in unserem Fall etwas matschig und wir sind froh um unsere Trekkingschuhe und den mitgebrachten Regenschirm.

Überblick zur Wanderung
Ziele: Hotel -> Etruskergräber
Gehzeit: 29 Min.
Höhenmeter: 90 m

Bei den Ausgrabungen handelt es sich um mehrere Grabhügel, die Einblicke in eine etruskische Siedlung geben, die hier vor langer Zeit bestanden haben muss. Jeder der Grabhügel ist mit Infotafeln und Beschreibungen in Italienisch und Englisch versehen und teilweise zum Schutz der Ausgrabung eingezäunt.

Die Ausgrabungen lassen eine Etruskische Siedlung am Hügel von Artimino vermuten, die zwischen dem 7. Und 1 Jahrhundert vor Christus ihre Blütezeit erlebte. Strategisch günstig in ca. 250m Höhe oberhalb des Zusammenflusses von Arno und Ombrona gelegen, umfasste die Siedlung weite Teile der beiden Hügelkuppen an denen heute das Dorf Artimino und die Medici-Villa samt Hotel zu bewundern sind. Da der Regen stärker wird und wir unseren Spa Termin nicht verpassen wollen, machen wir uns dann aber doch schnell auf den Rückweg zum Hotel.

Spa Erato in Artimino

Auch ein Spa gehört zum Hotel in Artimino, wir dürfen es mit unserer Buchung zwei Stunden gratis benutzen. Eine vorherige Anmeldung ist nötig. Für Hotelgäste, die das nicht bereits in ihrer Buchung inkludiert haben, gibt es die Möglichkeit für 20€ pro Person einen Spa-Aufenthalt für 3 Stunden hinzuzubuchen. Für Externe kostet das 30€. Es gibt im Spa Erato* eine finnische Sauna, ein türkisches Bad einen kleinen Pool mit ein paar Massagedüsen und einen Ruheraum – im Gang dazwischen mit 6 Liegen. Wenn man noch irgendwelche Massagen oder sonstiges will kann man das natürlich auch zusätzlich buchen.

Da wir die gratis Benutzung für zwei Stunden hatten, stehen wir um Punkt 15 Uhr am Nachmittag vor der verschlossenen Tür. Erst nachdem wir anrufen kommt nach ein paar Minuten jemand von innen, der uns die Tür öffnet. Naja…schon mal ein Empfang. Erstmal geht’s ans umziehen, es gibt dazu je eine kleinen Bereich für Männer und Frauen mit jeweils zwei Duschen und Schließfächern. Ganz ok soweit, Shampoo und Duschgel sollte man für später aber selbst dabeihaben. So, nun erstmal in den kleinen Pool. Ungewöhnlich ist dann die Sauna mit Badehose d.h. es ist nix mit nackt rumlaufen. Auch in Ordnung für uns. Wir bekommen anfangs alles gezeigt und bleiben dann die nächsten zwei Stunden uns selbst überlassen. Sauna Aufguss klappt gut dank ‚ice-waterfall‘ Spender und auch das Dampfbad inklusive Salzpeeling tut uns gut.

Insgesamt finden wir den kleinen Spa super, denken aber man könnte noch mehr draus machen. Uns störte vor allem, dass er anfangs geschlossen war und dass niemand da war um uns wieder zu verabschieden. Außerdem liegt er leider im Ort Artimino, zwar schön hergerichtet in den alten Gemäuern bzw. der ehemaligen Stadtmauer, aber auch ziemlich weit entfernt vom Hotel, das sich auf dem anderen Hügel befindet. Es sind nur 10 Minuten zu Fuß, aber bei Regen können diese ganz schön lang werden.

Medici Villa auf einem Hügel der Tenuta di Artimino
Der Abschied von der Tenuta di Artimino fällt schwer, hier im Bild die Villa Medici La Ferdinanda*

Nach unserer dritten Nacht in Artimino verabschieden wir uns wehmütig, aber wir wollen ja auch noch an die toskanische Küste. Dort haben wir in Marina die Bibbona unsere zweite Unterkunft reserviert… auf dem Weg dorthin besuchen wir auch San Gimignano, das mittelalterliche Manhatten, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag…

Übernachten in der Tenuta di Artimino

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Übernachtung in der Tenuta di Artimino. Im Hotelzimmer (hier haben wir übernachtet), in einem Apartment im Dorf oder in einer Villa, ruhig gelegen im Olivenhain. Es lohnt sich Preise zu vergleichen. Hier die Links zum Hotel auf booking, tripadvisor und zur hoteleigneen Homepage.

Related