Tagesausflug zur Kellerjochhütte

Ein wunderschönes Ziel für einen Tagesausflug in der Nähe von Schwaz ist eine Wanderung zur Kellerjochhütte. Startpunkt dieser hochalpinen Wanderung ist der Loassattel bei Schwaz im Tiroler Unterland. Von hier beginnt ein einfacher Steig, der einen nach ca. 2 Stunden und ca. 700 Höhenmetern die Kellerjochhütte auf 2.237m erreichen lässt. Der Aufstieg ist leicht bis mittelschwer und auch für Kinder geeignet. Da es sich um einen der Sonne ausgesetzten Südhang handelt, kann es im Sommer sehr heiß werden.

Überblick zur Wanderung
Datum: 14. Oktober 2018
Startpunkt: Parkplatz (1.490m) am Loassattel (1.675m)
Ziel: Kellerjochhütte (2237m)
Gehzeit – bergauf: 1,5 / 2,5 Std. (schnell / langsam)
Höhenmeter: ↑ 748m
Ausrüstung: Wanderschuhe (halbhohe Trekkingschuhe), evtl. Wanderstöcke, Wasser, je nach Uhrzeit: Stirnlampe

Liste   

Information
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Lf Hiker | E.Pointal contributor


Wanderung zur Kellerjochhütte   

Profil

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimale Höhe: Keine Daten
Maximale Höhe: Keine Daten
Höhenmeter (aufwärts): Keine Daten
Höhenmeter (abwärts): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung

Den Ausgangspunkt der Wanderung, den Loassattel (1.675m), erreicht man am besten mit dem Auto. Von Innsbruck aus dauert das ca. eine, von München aus ca. 2 Stunden.
Von der A12 kommend fährt man am besten bei Pill ab und nimmt die Auffahrt bis Grafenast. Nach ca. 30 Min. zweigt rechts eine Schotterstraße ab. Hier steht auch ein Parkautomat, an dem man ein 24-Stunden Ticket für 3 Euro kaufen muss – Achtung: später gibt es keine Möglichkeit mehr einen Parkschein zu kaufen und anscheinend wird durchaus kontrolliert (sagen jedenfalls die Einheimischen).

Nach dem Parkautomaten kommen einige Parkmöglichkeiten, die wir sogleich nutzen (hier startet der GPS Track). Es gibt aber auch die Möglichkeit direkt am Loassattel zu parken. Man kommt vorbei am Alpengasthof Loas*, das für seine Riesenschnitzel bekannt ist, die noch traditionell in Eisenpfannen auf offenem Feuer zubereitet werden – die Preise sind günstig, die Schnitzel gut, das Gasthaus sehr uhrig aber auch etwas schmuddelig.

Wegbeschreibung vom Loassattel zur Kellerjochhütte

Rechts am Parkplatz vorbei, geht der Weg erst über einen kurzen Hang links in den Wald hinein. Der Steig ist sehr gut beschildert. Ist der Wald durchquert gelangt man auf einer Art Plateau in etwas sumpfiges Gelände und wird dort mit einem atemberaubenden Panorama ins Inntal und nach Innsbruck belohnt. Von hier aus sind es noch ca. 30 Minuten bis zu einem Grat, von dem aus die Kellerjochhütte in den Blick kommt. Nach weiteren ca. 30 Minuten ist der letzte Aufstieg dann auch schon geschafft.

An der Kellerjochhütte angekommen, gibt es noch die Möglichkeit, auf die Kellerjochkapelle zu steigen. Diese liegt noch einmal ca. 30 Minuten und der Weg geht an einem steilen Grat entlang. Schwindelfreiheit ist hier nötig und es gibt auch kurze ausgesetzte Stellen, die mit Stahlseilen gesichert sind. Den Schlüssel für die Kapelle kann man in der Kellerjochhütte erhalten.

Essen auf der Kellerjochhütte

Die Spinat- und Kaspressknödel auf der Kellerjochhütte sind wirklich sehr gut. Da wir am letzten Tag der Saison die Hütte besuchten, war der zu den Knödeln gehörige Salat auf die Reste beschränkt, was aber durchaus ok war. Der Service ist top und alle sind sehr freundlich!
Aufgrund des sehr trockenen Sommers herrschte auf der Hütte 2018 Wassermangel und das Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet. Trinkwasser wird aber über die Materialseilbahn zur Hütte gebracht und kann dort kostpflichtig erworben werden. Eine 0.5 L Flasche kostet 1,50 Euro, ein – wie wir finden – sehr fairer Preis für diese Höhe.

Übernachten auf der Kellerjochhütte

Die Kellerjochhütte eignet sich auch sehr gut für eine Übernachtung, was wir bei anderer Gelegenheit ausprobiert haben. Die Hütte besitzt 26 Betten, verteilt auf zwei 9er Zimmer, zwei 4-er Zimmer und ein Doppelzimmer. Die Zimmer sind erst kürzlich renoviert und sehr schön. Die Stockbetten sind stabil (knarzen nicht andauernd), die Decken sauber und warm und die Kissen groß (was für eine Hütte sehr ungewöhnlich ist). Übernachtung mit AV-Ausweis kostet 13 Euro für das Mehrbettzimmer (6 Euro Aufschlag beim Doppelzimmer). Das WC / Bad ist sehr sauber und neu. Duschen haben wir nicht benutzt sind aber vorhanden.
Das Frühstück ist top! Für lediglich 10 Euro Aufschlag gibt es selbstgebackenes Brot, Speck, Käse, Butter, Marmelade sowie Müsli, Kaffee und Tee so viel man essen und trinken kann.

Weitere Infos

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